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Antiquitätendiebe weiter auf der Flucht

Von jenen beiden Dieben, die in Niederösterreich Antiquitäten im Wert von mehreren Millionen Euro gestohlen und in Kärnten verkauft haben, fehlt weiter jede Spur. Die Polizei vermutet, dass sich das Ehepaar ins Ausland abgesetzt hat.
Möbel, Teppiche, Gemälde und k.k. Modellschiffe gestohlen.
Einbruch in Habsburg-Jagdhaus
Die beiden Diebe, ein 39-jähriger Klagenfurter und seine 42 Jahre alte Ehefrau aus Niederösterreich, haben zumindest zweimal in das Jagdhaus von Karl Habsburg in Türnitz in Niederösterreich eingebrochen und stahlen dort Antiquitäten und andere Gegenstände im Wert von mehreren Millionen Euro.

Gestohlen wurden unter anderem Biedermeier-Möbel, Seidenteppiche, Gemälde, Geschirr und eine komplette Sammlung von Modellschiffen der k.k. Marine, die einen Versicherungswert von 2,5 Millionen Euro hat. Geschäftsanbahnung auf Flohmärkten
Auf die Schliche gekommen ist die Polizei den Dieben in Kärnten, denn hier haben sie das Diebesgut weiterverkauft. Ein Hinweis aus der Szene hat laut Polizei den Stein ins Rollen gebracht.

Das Diebespärchen sei immer nach dem gleichen Muster vorgegangen. Auf Flohmärkten in Klagenfurt und Umgebung seien die Geschäfte angebahnt worden, die Übergabe der Ware habe dann in den Hinterzimmern von Verkaufslokalen, aber auch auf öffentlichen Plätzen und Parkplätzen in Kärnten und der Steiermark stattgefunden. Diebe könnten bereits im Ausland sein
Die Diebe sind laut Polizei amtsbekannt, sie haben bereits mehrfach Diebstähle und Suchtgiftdelikte begangen. Sie sind nach wie vor auf der Flucht. Es wird vermutet, dass sie sich ins benachbarte Ausland abgesetzt haben.

http://kaernten.orf.at/stories/483539/

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