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Rätselhafte Gemälde: Prozess um gestohlene Kunstwerke

Oberlandesgericht in Nürnberg steht vor einer schwierigen Aufgabe – 26.07.2017 19:36 Uhr

NÜRNBERG – Über Kunst lässt sich nicht streiten – über wertvolle Kunstwerke schon: Vor Gericht fordert der Enkel des expressionistischen Malers Hans Purrmann zwei Gemälde ein. Die Bilder wurden seiner Familie gestohlen.

“Frau im Sessel” (links) und “Blumenstrauß” heißen die Gemälde des Malers Hans Purrmann, um die es in dem Prozess geht.
“Frau im Sessel” (links) und “Blumenstrauß” heißen die Gemälde des Malers Hans Purrmann, um die es in dem Prozess geht. © Archiv: Polizei

Am 18. November 1986 nahmen Einbrecher die zwei Kunstwerke mit – jahrelang hingen die Gemälde an einer Wand in einer Stuttgarter Villa, bewundert von der Tochter des Künstlers, später geliebt von Caspar Sieger, einem der Enkel Purrmanns. Die Polizei ermittelte. Doch es sollte 23 Jahre dauern, bis die beiden Bilder wieder auftauchten – im November 2009 wurden sie bei einem Händler für Autotechnik in Gunzenhausen sichergestellt. Seine Familie erregte die Aufmerksamkeit der Ermittler, als sie die Bilder einem Schweizer Auktionshaus zum Kauf anbot.

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